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Start / Ausstellungen / 2015 / Irène Zurkinden Giuliano Collina Franco Corradini
Samstag, 24. Januar 2015 – Samstag, 14. März 2015
Giuliano Collina | Tovaglia rossa, 2013|  Lack auf Leinwand, 50 x 50 cm|Ref. 65
Giuliano Collina
Tovaglia rossa, 2013
Lack auf Leinwand, 50 x 50 cm
Ref. 65

Irène Zurkinden
Giuliano Collina
Franco Corradini

Irène Zurkinden

Aber neben den Bildnissen gibt es die vielen anderen Themenkreise, alle auch wieder aus Lebensbereichen, in denen Irène Zurkinden vibrierend vor Aktivität mitgelebt und mitgestaltet hat: Mode, Zirkus, Ballett, Theater, Interieurs mit fantastischen Stillebeninszenierungen, Landschaften, Basler Motive, italienische Städte, Paris, Banlieue, Cabaret. Nie malt sie reflektierend, sondern sie reflektiert als Malerin.

Text von Dorothea Christ. Auszug aus der Monographie über Irène Zurkinden

Den Katalog als PDF anschauen.

 

Artikel über die Ausstellung in der Badischen Zeitung vom 9.2.2015:

Drei Museumstipps für die Nordwestschweiz (veröffentlicht  am Mo, 09. Februar 2015 auf badische-zeitung.de)

 

Giuliano Collina

Im Rahmen dieser Ausstellung werden ca. 30 Gemälde von Giuliano Collina ausgestellt, die zwischen 2010 und 2014 realisiert wurden und Tovaglie und Tovaglioli (Tischdecken und Servietten) darstellen.

Giuliano Collina hat seine Werke erstmals im Jahr 1962 in der Galleria delle Ore in Mailand ausgestellt. Seine letzten Einzelausstellungen wurden im Jahr 2011 im Museo Michetti in Francavilla a Mare und 2013 in der Galerie des Credito Valtellinese und im MVSA in Sondrio sowie in den Räumlichkeiten der Galerie Matasci Arte in Tenero (CH) organisiert. Die Galerie Carzaniga hat die Gemälde von Collina bereits im Dezember 2009/Januar 2010 ausgestellt. „La piazza“, ein Werk von 8x12 m, das 1992 für die XVIII. Triennale von Mailand realisiert wurde, kann derzeit bis Mai 2015 auf der Expo in Shanghai bewundert werden.

 

Vorausgesetzt, dass die Malerei einen Sinn hat und haben muss, versuchen wir in erster Linie zu verstehen, welche Bedeutung die von Giuliano Collina gemalten Tischdecken nicht haben. Sie bedeuten zum Beispiel nicht, dass die Mahlzeit der Höhepunkt des Tages ist, ein Moment, den die Familie gemeinsam verbringt und miteinander teilt: Diese Behauptung könnte obsolet und auch ein wenig geschmacklos erscheinen, aber wer würde es wagen auszuschließen, dass dieser Gedanke bei der Beobachtung der Gemälde am naheliegendsten ist? Die Apologie (und die Rhetorik) des täglichen Lebens haben mit diesen Tischdecken dagegen überhaupt nichts zu tun. Die Bedeutung wohnt der Malerei inne und konzentriert sich auf das Prinzip des Stilllebens: Die Tischdecke ist die physische und metaphorische Grundlage dieses Genres (vielleicht aber in ihrer ländlichsten, weniger patinierten und bürgerlichen, und authentischeren Variante). In den letzten Jahren hat Collina den Nullgrad des Stilllebens bzw. seine Voraussetzung gemalt, die im Übrigen die Gelegenheit für eine beständige Modernität bietet. In einem gewissen Sinne hat er – um ein gewagtes Wortspiel zu verwenden – aus dem Desk einen Desktop gemacht, einen noch aus dem 19. Jhdt. vorhandenen Staub aufgewirbelt und auf diese Weise die Frische und Jugend eines Malstils neu entdeckt. Diese Tischdecken versuchen nicht, aktuell zu sein, erscheinen aber trotzdem aktuell, denn sie lösen sich regelmäßig auf und entstehen neu, in einigen Fällen als angedeutete Landschaften und in anderen als zufällige, aber effiziente Abstraktionen. Und in den meisten Fällen bringen sie ein Gefühl der Freude zum Ausdruck, vielleicht deshalb, weil die wahre Malerei das ist, was dem wahren Leben am ähnlichsten ist.

Text "Il grado zero della natura morta" von Roberto Borghi.

 

 

Franco Corradini

Corradini wurde 1945 in Borgonovo Val Tidone - Piacenza (Italien) geboren.

Sein heutiges Atelier befindet sich in der ehemaligen San Pietro Apostolo Kirche von Borgonovo Val Tidone.

Corradini studierten an Kunstakademien in Basel und Venedig. Am Liceo Artistico Sperimentale in Piacenza unterrichtete Corradini Xylographie und Gravierung. Seit 1969 stellt er aus. Seit 1988 gehört er zu den Künstlern der Galerie Carzaniga.

Im Bereich der religiösen Kunst schuf Corradini Gemäldezyklen und Glasfenster in den Diözesen Piacenza-Bobbio, Modena, Mailand, Tortona, Perugia, Rieti, Padua, Parma, Berkeley.

 

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