Galerie Carzaniga GmbH

VERGANGENE AUSSTELLUNG:
29. September bis 10. November 2007

Meret Oppenheim

Mark Tobey
Julius Bissier



Meret Oppenheim

Vermutlich - auch wenn es wie ein Widerspruch klingt - ist es die Diskontinuität, die in diesem Werk auch zu beobachten ist, die Meret Oppenheim immer wieder zu ihren Themen - Steine, Wolken, Achaten, Schlangen und Schmetterlinge - zurückkehren lässt. Daraus entstehen Synthesen, wie beispielsweise der Hermesbrunnen. Hermes (lat. Mercurius) war der Bote des Zeus, der Führer der Schatten in das Haus des Hades, der Beschützer der Reisenden, denen er die Wege von Steinen befreite, Glücksbringer und Schutzgottheit der Diebe und Kaufleute. Um den Heroldstab, den er bei sich hat, winden sich Schlangen, gekrönt wird er von zwei Flügeln. In dieser Arbeit, die sich unter Meret Oppenheims Händen zum Entwurf für einen Brunnen transformierte, kehren ihre Themen wie unter einem geahnten Zauber wieder, teils direkt, teils indirekt.

Auszug aus dem Katalogtext von Simon Baur
























































Mark Tobey (1890-1976)




































































































































 
» Oppenheim, Meret
Fontana di Hermes (Hermesbrunnen), 1966
Bronze (gegossen 2006)
Ex 6/6, ca. 240 cm hoch
Druchmesser 180 cm
Ref. 4/LW






» Oppenheim, Meret
Portrait mit Tätowierung, 1980
Foto (Heinz Günther Mebusch, Düsseldorf 1978)
von der Künstlerin mit Schablone gesprayt
Auflage 50 Exemplare, Ex. 9/50
29,5 x 21 cm
Ref. 3/GF






» Oppenheim, Meret
Mond, sich im Wasser spiegelnd, 1958
Monotypie, aufgeklebte Papierstücke
21 x 29,5 cm
Ref. 11/LW






» Tobey, Mark
Ohne Titel, 1961
Gouache auf Papier
50 x 28,5 cm LM
Ref. 103/TK







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