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VERGANGENE AUSSTELLUNG: Mark Tobey Julius Bissier Meret Oppenheim Vermutlich - auch wenn es wie ein Widerspruch klingt - ist es die Diskontinuität, die in diesem Werk auch zu beobachten ist, die Meret Oppenheim immer wieder zu ihren Themen - Steine, Wolken, Achaten, Schlangen und Schmetterlinge - zurückkehren lässt. Daraus entstehen Synthesen, wie beispielsweise der Hermesbrunnen. Hermes (lat. Mercurius) war der Bote des Zeus, der Führer der Schatten in das Haus des Hades, der Beschützer der Reisenden, denen er die Wege von Steinen befreite, Glücksbringer und Schutzgottheit der Diebe und Kaufleute. Um den Heroldstab, den er bei sich hat, winden sich Schlangen, gekrönt wird er von zwei Flügeln. In dieser Arbeit, die sich unter Meret Oppenheims Händen zum Entwurf für einen Brunnen transformierte, kehren ihre Themen wie unter einem geahnten Zauber wieder, teils direkt, teils indirekt. Auszug aus dem Katalogtext von Simon Baur Mark Tobey (1890-1976) |
![]() » Oppenheim, Meret Fontana di Hermes (Hermesbrunnen), 1966 Bronze (gegossen 2006) Ex 6/6, ca. 240 cm hoch Druchmesser 180 cm Ref. 4/LW ![]() » Oppenheim, Meret Portrait mit Tätowierung, 1980 Foto (Heinz Günther Mebusch, Düsseldorf 1978) von der Künstlerin mit Schablone gesprayt Auflage 50 Exemplare, Ex. 9/50 29,5 x 21 cm Ref. 3/GF ![]() » Oppenheim, Meret Mond, sich im Wasser spiegelnd, 1958 Monotypie, aufgeklebte Papierstücke 21 x 29,5 cm Ref. 11/LW ![]() » Tobey, Mark Ohne Titel, 1961 Gouache auf Papier 50 x 28,5 cm LM Ref. 103/TK |
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