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Walter Kurt Wiemken 1907 In Basel geboren als Kind ursprünglich Deutscher Einwanderer. Vater Lithograph. Mit vier Jahren Erkrankung an Kinderlähmung, die ihn Zeit seines Lebens zeichnete. 1923-27 Besuch der Graphik-Klasse der Gewerbeschule Basel. Wichtigster Lehrer war Fritz Baumann (1886-1942), welcher seinen Schülern Ideen des Bauhauses vermittelte und freies Arbeiten erlaubte. 1926 Erste Ausstellung mit anderen jungen Basler Künstlern. Regelmässige Ausstellungen in der Weihnachtsausstellung der Kunsthalle Basel. 1925-27 Regelmässige Tessinbesuche. Bekanntschaft mit der expressionistischen Basler Künstlergruppe Rot-Blau. 1927 Ein Semester an der staatlichen Schule für angewandte Kunst in München. Wichtiger Parisaufenthalt. Allmähliche Entfernung vom Expressionismus; Hinwendung zu starkem zeichnerischen Gerüst. 1928 Längerer Parisaufenthalt mit Otto Abt und Walter Bodmer. Reise nach Collioure, wo es ihn immer wieder hinzog. 1929/30 Entwicklung einer neuen zart-tonigen Farbigkeit, freiere Interpretation der Themen und Weglassen des zeichnerischen Gerüsts 1930-34 Intensive Auseinandersetzung mit dem Sozialkritiker Georg Groszs, dem französischen Surrealismus, Pablo Picasso und den Schweizer Surrealisten Serge Brignoni und Kurt Seligmann. Schonungslose Auseinandersetzung mit der anbahnenden Kriegssituation und den damit verbundenen Ängsten. 1940 Walter Kurt Wiemken kehrt von einem Spaziergang im Mendrisiotto nicht mehr zurück. Seine Leiche wird Wochen später im Flussbett der Breggia-Schlucht gefunden. » ZUR KATALOGBESTELLUNG |
![]() Papas Geburtstag, 1930 Tusche (Feder) auf Papier Blatt 36,5 x 29 cm Ref. U. 450 ![]() Kontraste, 1931 Tempera, Gold, Silberbronze, Tusche (Feder) auf Papier Blatt 35 x 34 cm Ref. NLKI/5 ![]() Blühende Bäume , 1930 Oel auf Leinwand 46 x 55 cm Ref. U. 275 |
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