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Lotophagie 14, 2009|Abkratzungen, Pigmente, Mohnöl auf Papier auf Leinwand|145 x 122 cm|Ref. 313
Lotophagie 14, 2009
Abkratzungen, Pigmente, Mohnöl auf Papier auf Leinwand
145 x 122 cm
Ref. 313
Lotophagie 6, 2009|Abkratzungen, Pigmente, Mohnöl auf Papier auf Leinwand|124 x 270 cm|Ref. 305
Lotophagie 6, 2009
Abkratzungen, Pigmente, Mohnöl auf Papier auf Leinwand
124 x 270 cm
Ref. 305
Lotophagie, 2011|Mohnöl auf altem Papier|146 x 124 cm|Ref. 353
Lotophagie, 2011
Mohnöl auf altem Papier
146 x 124 cm
Ref. 353
Lotophagie, 2011|Mohnöl auf altem Papier|198 x 299 cm|Ref. 360
Lotophagie, 2011
Mohnöl auf altem Papier
198 x 299 cm
Ref. 360
Lotophagie, 2011|Mohnöl auf altem Papier|101 x 200 cm|Ref. 367
Lotophagie, 2011
Mohnöl auf altem Papier
101 x 200 cm
Ref. 367
Lotophagie, 2011|Mohnöl auf altem Papier|100 x 72 cm|Ref. 368
Lotophagie, 2011
Mohnöl auf altem Papier
100 x 72 cm
Ref. 368
Lotophagie, 2011|Mohnöl auf altem Papier|166 x 149 cm|Ref. 352
Lotophagie, 2011
Mohnöl auf altem Papier
166 x 149 cm
Ref. 352
Lotophagie, 2011|Mohnöl auf altem Papier|92 x 75,5 cm|Ref. 365
Lotophagie, 2011
Mohnöl auf altem Papier
92 x 75,5 cm
Ref. 365

Luca Caccioni

Kurzbiographie und Einzelausstellungen (Auswahl)

1962

Geboren in Bologna, wo er lebt und arbeitet.

 

1985

Diplom in Malerei an der Akademie der Bildenden Künste

Noch im selben Jahr trat er der A.G.O. Gruppe bei, wo er sich mit Image und Kommunikation beschäftigt, eine Tätigkeit, die er in den nächsten Jahren freiwillig fortsetze. Schliesslich übernahm er die Rolle des Artistic and Creative Director.

 

Ab 1998

Parallel zu seinen künstlerischen und ausstellungsbezogenen Aktivitäten unterrichtet er Malerei und Bildende Kunst. Er war Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Palermo und in Brera. Heute ist er Inhaber des Lehrstuhls für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Bologna.

1990er Jahre
Die ersten bedeutenden Ausstellungen gehen auf die frühen 90er Jahre zurück, mit der Teilnahme an der "Nuova Officina Bolognese" in der Galleria d’Arte Moderna in Bologna 1990 und mit der ersten Einzelausstellung im Galleria Spazia der gleichen Stadt 1991.

Der Künstler kombiniert ungewöhnliche und zeitgenössische Materialien wie Acetate, auf denen er Formen, Zeichen und Orte malt, deren Inspiration aus einem persönlichen Gedächtnis und Anregungen aus verschiedenen Kulturen und historischen Epochen stammt.

In den 90er Jahren wurden seine Werke sowohl in Italien als auch im Ausland ausgestellt.

 

1994

Gewinnt den Michett Preis

 

1997

Seine erste Einzelausstellung findet in einem öffentlichen Raum in der Palazzina dei Giardini in Modena statt.

 

1996/2004

Er ist eingeladen, an der Quadriennale d'Arte in Rom teilzunehmen. Die Ausstellungstätigkeit ist in diesen Jahren sowohl in Italien als auch im Ausland sehr intensiv.

In den folgenden Jahren wurden Caccionis Beziehungen zu Galerien wie Lorenzelli in Mailand, Carzaniga und Ucker in Basel, Otto Gallery in Bologna gefestigt.

In diesen Jahren war er mit den genannten Galerien an internationalen Kunstmessen wie Basel, Miami, Köln, Brüssel, Frankfurt, Zürich, Paris vertreten.

 

2004

In der Galleria Oredaria in Rom findet eine Einzelausstellung statt, begleitet von einem Katalog, der bei Skira erscheint.

Das MART von Trient und Rovereto zeigt sein Werk in der Ausstellung "Per esempio", Werke aus der Unicredit-Sammlung. Seine Werke sind in den Dauerausstellungen von italienischen und ausländischen Stiftungen und Museen vertreten

 

2006

Es finden zwei wichtige Ausstellungen statt: "Ipnosi", ein neuer Werkzyklus für die Einzelausstellung in der Otto-Galerie in Bologna und "Strategia del Carrubo“ in der Galerie Carzaniga, Basel.

 

2007

Er wird von der V A F Stiftung zur Teilnahme am Fabbri Agenor Award - Current Positions of Italian Art eingeladen. Parallel zur Grundlagenforschung für sein Werk, d.h. zur Poetik, begann in dieser Zeit der zahlreiche und sich ständig weiterentwickelnde Werkkreis über die grossen theatralischen Hintergründe der Oper. Das sind die "Lotophagie", die anlässlich der Internationalen Kunstmessen im In- und Ausland, im Michetti-Museum und in der Ragghianti-Stiftung ausgestellt werden.

 

2009

Lotophagie.  Galerie Carzaniga Basilea  CH

Lotophagie . Marco Rossi  Milano.

 

2010

Lotophagie. Galleria Eventimove Arte Contemporanea, Borgomanero

 

2011

Altre lotophagie.  Marcorossi Artecontemporanea, Verona

Rito rosso.  Eventinove Artecontemporanea. Torino

 

2012

Lotophagie. Gallerie Fabrice Galvani. Toulouse (FR)

Drawings-overlaps. Museè d’Art Moderne de Saint Etienne Métropole,  FR

Gallerie Carzaniga. Basilea CH

Rito rosso. Galleria Ghetta. Ortisei

 

2014

Onicophagie. Museod’Arte Contemporanea di Lissone

 

2015

Dessin de Chambre (et d’autres). oTTo Gallery. Bologna

 

Seine intensive Suche nach dem organischen Sich-Zusammenziehen der Form, das starke Licht seiner Erscheinung in einem Spiel nunmehr ermüdeter Epidemien hat etwas Mehrdeutiges; was daraus entsteht, ist gleichzeitig Spur und Leichentuch. Dies gilt auf für seinen Umgang mit milchigen Schichten von Acetatfolien, für seine synthetischen, ironischen, bewegenden Zeichen, die aufs Herz zielen, nicht auf die Erscheinung. Vor allem sein Vorwärtsschreiten auf einem Weg durch die Welt der Visionen auf exzentrischen und unvorhersehbaren Pfaden, immer angetan vom Phantasmagorischen, immer ernüchtert vom Sinn: ganz Leonardo-haft in der rhetorischen Fiktion der Gesten, der Notation, der Erfindung im Detail, aber ebenso bewusst wie seine künstlerischen Vorgänger Gastone Novelli und Joseph Beuys, die keine Methode, kein Alphabet, keinen Plan haben und nicht mehr als Basis eindeutiger Kenntnis dienen können.


Auszug aus dem Text des Ausstellungskataloges 1997 (vergriffen) von Flaminio Gualdoni

De Kooning behauptete einmal: "Wenn ich meine Arme ausstrecke und mich frage, wo meine Finger sind, dann habe ich den Raum umschrieben, den ein Maler braucht".

Anders als Matisse - der sich in den Fünfzigerjahren seinen papier découpés widmete, weil er an Arthritis litt - haben rheumatische Beschwerden Renoir bestimmt nicht am Malen gehindert; sie zwangen ihn höchstens, sich die Pinsel an die Hand zu binden. Ganz anders Caccioni: Er verwirft deren Gebrauch.

Der pictor optimus - wo liegt die Schwelle zum pessimus? - zieht die Finger den Pinselborsten vor. Er scheint zum Jungpäolithikum zurückkehren zu wollen, ins Aurignac-Zeitalter, als erste künstlerische Werke auftauchten, zum Beispiel jene in der Höhle von Altamira, deren Wände und Decken in roten Ockertönen und Schwarz bedeckt sind, wie die Höhle von Lescaux mit ihren Felszeichnungen und Ritzungen.

Die Magie der Jagd dieser Oberflächenbilder, die durch helldunkle Zeichen oder Einritzungen beschädigt oder hervorgehoben werden und einzig bidimensionale Effekte aufweisen, widerspiegelt sich in den Hasen, Wildschweinen, Affen und in der ganzen während Jahren gemalten Fauna des Künstlers, in den Tieren mit ihren verkümmernden Farben (saturnische nuance), mit ihrem linearen Stil, mit Konturen, welche plastische und Sfumato-Effekte erreichen, wie das nur im Magdalénien der Fall war.

Auszug aus dem Text des Ausstellungskataloges 2002 von Alberto Zanchetta, Bologna

 

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