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Nikolai Winter mit Swan, 2015|Aluminium, Holz, Acrylglas|115 x 75 x 40 cm|Ref. 7
Nikolai Winter mit Swan, 2015
Aluminium, Holz, Acrylglas
115 x 75 x 40 cm
Ref. 7
Converse (L), 2012|Aluminium, Farbe|190 x 160 x 30 cm|Ref. 1
Converse (L), 2012
Aluminium, Farbe
190 x 160 x 30 cm
Ref. 1
Dom Pérignon (L), 2012|Aluminium, Farbe|145 x 120 x 50 cm|Ref. 2
Dom Pérignon (L), 2012
Aluminium, Farbe
145 x 120 x 50 cm
Ref. 2
Rolex (L), 2012|Aluminium, Farbe, Betonsockel|150 x 130 x 50 cm|Ref. 3
Rolex (L), 2012
Aluminium, Farbe, Betonsockel
150 x 130 x 50 cm
Ref. 3
RayBan (L), 2012|Aluminium, Farbe, Betonsockel|150 x 130 x 50 cm|Ref. 4
RayBan (L), 2012
Aluminium, Farbe, Betonsockel
150 x 130 x 50 cm
Ref. 4
RayBan (S), 2013|Ray-Ban Brille Wayfarer, Chromfolie, Holzsockel, Acrylglas|145 x 35 x 35 cm|Ref. 5
RayBan (S), 2013
Ray-Ban Brille Wayfarer, Chromfolie, Holzsockel, Acrylglas
145 x 35 x 35 cm
Ref. 5
Rolex Daytona (S), 2011-2018|Resin, Chromfolie, Holzsockel, Acrylglass|145 x 35 x 35 cm|Ref. 6
Rolex Daytona (S), 2011-2018
Resin, Chromfolie, Holzsockel, Acrylglass
145 x 35 x 35 cm
Ref. 6
Swan, 2015|Aluminium, Holz, Acrylglas|115 x 75 x 40 cm|Ref. 7
Swan, 2015
Aluminium, Holz, Acrylglas
115 x 75 x 40 cm
Ref. 7

Nikolai Winter

 

Die Werke von Nikolai Winter (1987, Basel) zeigten schon früh den Einfluss der Pop Art. Es war jedoch seine breitgefächerte Material-Kompetenz, die Mel Ramos Aufmerksamkeit auf sich zog, mit dem Winter seit 2013 in assistierender Rolle zusammenarbeitet.

 

Winter setzt mit ‚Luxury Goods‘ westliche Markenartikel, die zu modernen Statussymbolen geworden sind, subversiv in Szene. Das in Chromfolie eingeschweisste Werk ‚Converse‘ (2012) zeigt den Markenschuh einerseits eingehüllt, andererseits als Kunstewrk auf dem Podest. Der Schuh wird so als Markenprodukt in den Fokus gerückt, seine spezifischen Erkennungsmerkmale aber gleichzeitig so überdeckt, dass seine funktionale Schuh-Form an die Essenz des Gebrauchsgegenstandes herangeführt und so die Rechtfertigung nach der Preisdifferenz dem Betrachter unter die Nase gedrückt wird. Das prestigeträchtige Objekt wird zum konsumkritischen Paradox.

 

Wie mit der für uns so unmissverständlich affrontierenden Handgeste von ‚Doigt d‘honneur‘ (2010) steht aber auch hier nicht die Provokation im Zentrum, sondern eine soziologische Betrachtung der Hülle, die das soziale Wesen Mensch mit Signifikanz auflädt. Das Verfahren des Vakuumierens steht in Verbindung mit der Haltbarkeit. Angewendet auf ein Luxusobjekt wird diese ad absurdum geführt. Es wird also ein klarer Aufruf zum Nachdenken über die Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit und Konsumverhalten an den Betrachter gerichtet. Es ist dieses Spannungsfeld von Form und der Reflexion ihrer zugeschriebenen Bedeutung, das in Winters Werk als zentraler Drehpunkt sichtbar wird.

 

Text von Meret Jaggi

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